2.19 Konstanten
 
Eine Konstante ist eine schöne und einfache Sache. Sie wird einmal festgelegt und kann nicht mehr geändert, aber (fast) überall verwendet werden.
Normalerweise werden Konstanten in Großbuchstaben geschrieben. Dann wird - wie bei Variablen - der Wertebereich angegeben und anschließend der Wert. Beispielsweise:
Const MWST As Double = 0.16
oder
Const WARNUNG As String = "Achtung, falscher Wert!"
Der Gültigkeitsbereich ist der gleiche wie bei Variablen: Stehen Konstanten am Anfang einer Prozedur, dann gelten sie in der gesamten Prozedur, stehen sie vor allen Prozeduren, so sind sie prozedurübergreifend in der ganzen Klasse. Man könnte sie auch innerhalb von Schleifen oder Verzweigungen einsetzen, was aber eher ungewöhnlich ist.
Ich habe mir angewöhnt, so viele Werte wie möglich in Konstanten auszulagern. Beispielsweise: Greife in Excel auf die 5. Spalte, 4. Zeile zu. Ich bin sicher, dass der Kunde mich irgendwann bittet, doch noch eine Zeile oder Spalte an den Anfang einzufügen. Und dann müsste ich im Programm danach suchen, wo überall auf die Spalte oder Zeile zugegriffen wird. Leichter ist es, solche Werte auszulagern - denn dann kann man sie schneller ändern.
Ein zweites Beispiel sind Pfade. Da auf meinem Rechner eine andere Ordnerstruktur vorliegt als beim Kunden, schreibe ich die Pfadangaben immer in Konstanten - einmal die Ordner meines Rechners, aber auch die Verzeichnisse des Kunden. Je nachdem, wo das Programm läuft, wird eine der beiden Zeile auskommentiert:
'Const PFAD As String = "C:\Eigene Dateien\Test\Versuch"
Const PFAD As String = "U:\Für Alle\Word\Vorlagen"
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